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Panama ist ein kleines Land in Mittelamerika. Es grenzt im Westen an Costa Rica und im Osten an Kolumbien. Der Panama Kanal verläuft durch das schmale Land und verbindet die Karibik und den Pazifischen Ozean. Die Landesfläche Panamas beträgt 75.517 km², damit ist Panama zwar nicht das kleinste aber das schmalste Land der mittelamerikanischen Landbrücke. Insgesamt ist seine Küste 1.915 km lang.

Trotz der kleinen Landesfläche teilt sich Panama in 3 Landeszonen ein, in denen unterschiedliche Klimata herrschen und die eine verschiedene Flora und Fauna aufweisen. Panama bildet eine natürliche Landbrücke zwischen Nord- und Südamerika, deshalb kommen Tier- und Pflanzenarten sowohl aus dem südlichen als auch aus den nördlichen gebieten Amerikas vor. Diese Vielfalt wird durch eine Großfläche an Nationalparks geschützt und gepflegt.

Bevölkerung

Auch die Bevölkerung Panamas teilt sich in unterschiedliche Ethnien auf. Ein Großteil, die Mestizen stammen sowohl von Indos, als auch von Europäern ab. Übersetzt bedeutet Mestize „Mischling“. Mit jeweils ca. 15% vertreten sind die Afropanamaer und die Weißen. Trotz der verschiedenen Ethnien ist Spanisch die offizielle Amtssprache, die in ganz Panama gesprochen wird. Auch Englisch verbreitet sich mittlerweile in Panama City immer mehr durch die geschäftliche Welt.
Insgesamt sind 86% der Einwohner katholisch getauft.

Panamakanal

Seit der Unabhängigkeit Panamas von Spanien im Jahre 1821 durchlebte das Land ein sehr wechselhaftes Schicksal. Immer wieder gab es gewaltsame Auseinandersetzungen mit den USA, hauptsächlich im Streit um den Panamakanal. Einerseits ist dieser sehr wichtig für die Verbindung zwischen dem Karibik und dem Pazifik, andererseits durchbricht er die natürliche Landbrücke zwischen Nord und Südamerika. 1962 bauten die USA deshalb die Puente de las Americas über den Kanal, um eine Landverbindung zu gewährleisten. 40 Jahre lang war dies die einzige Verbindung zwischen den beiden Kontinentteilen, erst seit 2004 gibt es eine zweite Brücke über den Panamakanal.Seit der Einweihung des Kanals 1914 bis zum 30. Dezember 1999 gehörten die Rechte des Kanals der USA, da diese Panama halfen, den Kanal zu errichten. Jedoch erhielt Panama am 31. Dezember 1999, nachdem sie Jahrelang die Zurückgabe ihrer Rechte eingefordert haben, wieder die volle Kontrolle über den Kanal, sowie über das Gebiert der Kanalzone.

Lange Zeit war Panama eine Diktatur. Erst 1999 nach dem Sturz des Diktatoren Manuel Noriega durch die USA wurde die Verwaltung des Panamakanals vollständig in die Hände Panamas übergeben. 2006 wurde durch eine Volksabstimmung der Ausbau des Kanals entschieden, seit 2016 ist dieser ausgebaute Teil in Betrieb. Nach wie vor bildet der Kanal die Haupteinnahmequelle des Landes.
Seit 2014 bildet die Nationalversammlung das Parlament Panamas.

Die Landeswährung von Panama ist der Balboa.